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Skibau à la wuidschnee

1. Herstellung des Holzkerns

  • Läden aus Erle, Esche und Zeder abrichten und ablängen
    Der Holzkern unserer Ski besteht entweder aus Erle und Esche oder aus Esche und Zeder, die zuallererst abgerichtet und in ca. 20 mm breite und 15 mm hohe Leisten geschnitten werden. Im Bindungsbereich befindet sich die harte und flexible Esche, damit die Schrauben der Bindung halten. Die Zeder bzw. die Erle sind sehr leicht und geeignet für den Bau von Touren- und Freerideskiern.
  • Verleimen der einzelnen Kernstücke (z.B. Erle-Esche-Erle)
    Die Leisten werden zusammengeleimt.
  • Hobeln auf 12 mm Höhe
    Nachdem der Leim trocken ist, wird der Kern auf eine Stärke von 12 mm herunter gehobelt.
  • Kernschleifen

  • Skiform aus dem Kern aussägen
    Wir zeichnen mithilfe der Radienschablone die Taillierung auf den Kern und sägen ihn entlang der Linie mit der Bandsäge aus und schleifen ihn anschließend mit dem Bandschleifer ab.
  • Ankleben der Sidewalls
    Damit nach dem Abschrägen des endgültigen Skies der Kern nicht sichtbar wird, müssen wir Kunststoffstreifen, die sogenannten Sidewalls, an die Seiten des Holzkerns kleben. Diese schützen den Holzkern vor Feuchtigkeit.
  • Profilierung des Kerns
    Mit unserer selbstgebauten Hobelvorrichtung hobeln wir den Kern an den Enden auf 2-3mm herunter und schaffen einen fließenden übergang zur dicksten Stelle mit ca.12mm in der Mitte des Kerns. Dadurch erhält der Ski seinen einzigartigen Flex.
  • Kernaussägen

    2. Vorbereitung vor dem Laminieren

  • Skiform aus Belag ausschneiden
    Nun schneiden wir die Skiform mit der richtigen Taillierung aus dem Belag aus. Entweder man benutzt einen anderen Ski oder die Radienschablone als Vorlage.
  • Belagausschneiden

  • Kanten biegen und an den Belag kleben
    Mit unserer selbstgebauten Kantebiegemaschine passen wir die Stahlkanten an den Belag an und kleben sie mit Sekundenkleber fest. Nun sind alle Materialien für das Laminieren vorbereitet.
  • Kantenbiegen

  • Epoxydharz mit Härter und Luftraus im richtigen Verhältnis anmischen
    Vor dem Laminieren wird der Belag mit doppelseitigem Klebeband auf eine Kunststoffplatte geklebt und mit Alkohol gereinigt, damit er sich besser mit dem Harz verbindet. Daraufhin vermischen wir ca. 400 Gramm Epoxydharz mit 120 Gramm Härter und etwas Luftraus, damit sich keine Blasen bilden.
  • 3. Laminieren

    Aufschichten in der richtigen Reihenfolge und alles mit Epoxydharz bestreichen

    Nun wird der Belag mit Epoxydharz bestrichen und mit Spachteln verteilt.

    Belag

    Auf den Belag kommen VDS-Bänder, damit die Kanten gedämpft werden und nicht herausbrechen können. Die Karbonstreifen kommen unter den Holzkern direkt auf den Belag, da sie nur auf Zug belastet werden sollen. Sie sorgen unter anderem für Torsionssteifigkeit, damit der Ski sich nicht der Länge nach verwinden kann. Auf das Karbon kommt nochmals Harz und schließlich eine Glasfasermatte, die dem Ski Stabilität und Flexibilität gibt.

    Karbon

    Nun kommt der Holzkern und nochmals eine Lage Glasfaser drauf.

    Holzkern Glasfaser

    Als letztes legen wir das Abreißgewebe drauf, das nur den Zweck hat, die Oberfläche aufzurauhen, nachdem man es wieder abgezogen hat. Der Ski bleibt 48 Stunden bei ca.3,5 Bar, das etwa 10 Tonnen Druck entspricht, in der Presse.

    Skipresse

    4. Design

    Das vorbereitete Design kommt zusammen mit dem Ski nochmals in die Presse und wird mit Epoxyd verbunden, nachdem das Abreißgewebe weggemacht wurde. (Wir haben mittlerweile jedoch festgestellt, dass es besser ist das Abreißgewebe wegzulassen. Dadurch hält das Topsheet schlechter und der Ski wird schwerer, da man mehr Epoxyd braucht. Deswegen laminieren wir jetzt immer in einem Schritt.) Zum Schluss sägen wir den Ski entlang der Kante mit der Stichsäge aus und schleifen ihn mit einer selbstgebauten Vorrichtung schräg ab.

    Design
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