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Das wuidschnee-extreme-dream-Team on tour

Womo


August 2013: Leander und Basti (fast) auf dem Großvenediger; Bike/Hike/Ski extreme!



Dezember 2012: Wohnmobiltour

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Dieses Jahr haben wir alles ausgereizt was Mobilität und Spontanität angeht... naja zumindest das Datum für unsere Tour stand eine Woche vorher fest. Wir hatten vor mit zwei Wohnmobilen ins Kühtai (Sellrain) zu fahren um dort Skitouren zu gehen.
Ein Tag vor der Abfahrt hat dann auch die Heizung und die Stromversorgung unseres Oldtimer-Toyota-Wohnmobils funktioniert. Unsere einzige Sorge war, dass wir irgendwo am Berg stecken bleiben, weil die Reifen schon mehr als genug Winter auf dem Buckel hatten.

Womo Womo

Donnerstag Vormittag ging's dann los Richtung Berge. In Garmisch haben wir noch schnell eingekauft aber vor lauter Spontanität das Wichtigste vergessen, was uns abends zum Verhängnis wurde, weil dann unser ganzer Vorrat an selbstgemachtem Eierlikör verbraucht war...
Zum Glück ist am nächsten Tag ein Nachzügler gekommen und hat das heiß ersehnte Bier mitgenommen.

Womo Womo

Die nächsten Tage sind wir zwei Täler hinter gelaufen, sind vier Mal 200 Höhenmeter rauf und runter gefahren bis die Felle nicht mehr geklebt haben und haben fast jeden guten Hang mitgenommen, denn der Schnee war wirklich wuidschnee!
Abends gab es immer eine Spiele-Session, in der auf höchstem Niveau geschummelt und Spielregeln erfunden wurden.
Zwei starke Kerle aus unserer Gruppe, die schon immer ihre Männlichkeit beweisen mussten, haben dann auch noch in dem Stausee gebadet, an dem wir gestanden sind... ein Wunder, dass sie ein freies Loch zwischen den Eisschollen gefunden haben.

Womo Womo
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Trotzdem sind wir vier Tage später alle mit einem Lächeln wieder nach Hause gefahren, nicht nur weil wir eine kilometerlange Schlange am Zirler Berg hinter uns hatten, sondern auch wegen der Vorfreude auf Abendessen und Dusche.


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Januar 2012: Innervillgraten

Gruppenbild

Wer schon mal im Villgratental war, weiß wie heimisch es dort zugeht. Auch wir wurden bei unserer Ankunft mit Gastfreundlichkeit überschüttet. Weil wir mit unserem Bus nicht den Berg zur Hütte hochgekommen sind, haben wir alte Holzschlitten bekommen, mit denen wir alles hochtransportiert haben. Die nächsten fünf Tage lang war eine alte Hütte mit Holzofen und Brunnen unser Skitourenstützpunkt.

Innervillgraten Innervillgraten

Ab dem nächsten Morgen haben wir alles im Umfeld der Hütte unsicher gemacht. Wir haben den ganzen Dachboden umgegraben und alte Monoskier und Schlitten ausprobiert und die Nachbarschaft belustigt, weil wir mit dem Auto im Schnee stecken geblieben sind.
Außerdem haben wir ein Iglu gebaut, in dem sogar ein Teil von uns einen Teil der Nacht verbracht hat, bis es dann doch zu kalt geworden ist.
Auf Tour haben wir in sicheren Hängen Schneebretter ausgelöst, Schneeprofile gegraben und Lawinen-Verschütteten-Suche geübt.

Innervillgraten Innervillgraten
Innervillgraten
Innervillgraten
Innervillgraten

Und fleißig auf Tour waren wir auch. Es gab keinen Tag, an dem wir nicht den Prügelknaben bestiegen haben, eine 500 Höhenmeter über der Hütte gelegene Anhöhe, die aufgrund von Unleserlichkeit der Karte einen neuen Namen erhalten hat.

Innervillgraten Innervillgraten
Innervillgraten Innervillgraten

Ostern 2011: Franz-Senn-Hütte

Drei Tage, drei Dreitausender, mehr als dreitausend Höhenmeter und eine starke Truppe.

Gruppenbild

Dieses Jahr wurde der Abschluss der Skitourensaison auf der Franz-Senn-Hütte in den Stubaier Alpen gefeiert. Gestartet sind wir in kurzer Hose und T-Shirt von der Oberiss-Alm zwischen weißen und blauen Krokussen, um die nächsten paar Tage in Skihochtourenausrüstung gepackt über die Gletscher zu laufen.

Franzaufstieg Franzhütte

Neun verschiedene Wecker rissen uns um fünf Uhr in der Früh aus dem Schlaf, um noch guten Schnee auf dem Wilden Hinterbergl (3288m) zu erwischen, bevor die Sonne, die auch unseren Gesichtern ziemlich zugesetzt hat, alles aufgelöst hat.
Auf den Touren hatten wir nette Begegnungen mit anderen Tourengehern, Schneehühnern und steilen Abfahrten. Die Probleme mit den über 40 Grad, abschnittsweise auch 55 Grad steilen Hängen hat man mit rückwärts Abseilen an einem selbst gebauten Fixpunkt, Runterrutschen oder auch einfach mit Schuss Fahren gut gelöst.

Franzaufstieg Franzaufstieg
Franzabfahrt Franzabfahrt

Da wir spätestens um zwei Uhr wieder auf der Hütte waren, gab es immer ein ausgereiftes Nachmittagsprogramm. Wir haben eine Bergung aus einer Gletscherspalte mittels Loser Rolle praktisch durchgespielt, spontan den nahegelegenen "Edelweiß"-Klettersteig gemacht und eine völlig ungeplante Wanderung durch Bachbetten, Schneefelder und über steile Hänge gemeistert, um am Gipfel nicht ein Gipfelkreuz, sondern einen Stock mit Propeller anzutreffen.

Franzübung Franzübung

Schlechtes Wetter und Regen in der Nacht haben uns auch am zweiten Tag nicht aufgehalten - dafür hatten wir an unserem letzten Tag nach einer erfolgreichen Gipfelbesteigung der Inneren Sommerwand (3122m) mit Steigeisen, Pickel und selbstgebautem Seilsteg, einem Schneerutsch und einem Steinschlag, eine sehr schöne Powder-Abfahrt über den Sonnenwandferner.

Franzgipfel Franzgipfel
Franzabfahrt Franzabfahrt
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